Pressemitteilung
Büroflächenumsatz in Duisburg bleibt konstant
Duisburg. Rund 120 bekannt gewordene Abschlüsse charakterisieren den Duisbur-ger Büromarkt im Jahr 2011. Damit knüpft die Entwicklung nahtlos an die beiden Vor-jahre an und zeugt von reger Geschäftstätigkeit.
"Mit diesem Umschlag von Büroflächen, der fast ausschließlich von kleinen und mitt-leren Umsätzen getragen wird, zeichnet sich ein Niveau des Grundumsatzes ab, der auch künftig erreicht werden kann. Und zwar unabhängig von großen Ansiedlungser-folgen", erklärt Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg). Christian Felix Hendel, GFW-Büroimmobilienexperte weiß, dass Duisburg "ein größerer und damit bedeutsamerer Bürostandort ist, als viele vermuten. Allerdings gibt es, bezogen auf den Gesamtbestand, nur wenige Flächen, die noch frei verfügbar sind." Die niedrige Leerstandsquote hat die Duisburger Wirt-schaftsförderer in der Vergangenheit immer wieder eingeholt, da Nachfragen ansied-lungswilliger Bürounternehmen aufgrund des vorhandenen Flächenengpasses nicht zeitnah bedient werden konnten und diese daher auf die angrenzenden Kommunen ausgewichen sind.
Duisburg hat die Problematik erkannt. Besagter Flächenengpass hat daher stark Ein-gang gefunden in das Konzept "Duisburg 2027". Auf diesem Wege wird aktiv daran gearbeitet, dass sich die Flächensituation perspektivisch bestmöglich entwickelt.
Impulsgeber in 2011
Im Gegensatz zu 2010 gab es im Vorjahr keine Vermietung von Flächen über 5.000 Quadratmeter. Getragen wurde der Umsatz in 2011 ausschließlich von "kleineren und mittleren" Abschlüssen; die Größten darunter entfielen auf zwei Tochterunternehmen des ThyssenKrupp-Konzerns, an die 4.240 und 3.000 Quadratmeter vermietet wur-den. Gleich zwei Eigennutzer errichteten Bürohäuser für den Eigenbedarf: duisport und Buhlmann tube solutions mit jeweils 3.000 Quadratmetern.
Duisburger Westen überraschend stark
"Anders als in den letzten Jahren konnte sich der Duisburger Westen über großflä-chige Verträge freuen", betont GFW-Projektmanager Hendel; Rheinhausen bei-spielsweise habe dadurch an Attraktivität gewonnen. Zurückzuführen sind die über-aus positiven Entwicklungen insbesondere auf die Aktivitäten, die vom Logport-Areal ausgehen. Auch Ruhrort konnte kräftig zulegen und ist von Platz 3 auf Platz 2 der größten Bürostandorte innerhalb der Mercatorstadt avanciert.
Harter Wettbewerb um Büromieter
Unternehmen suchen äußerst gezielt nach optimalen Standorten für ihr Geschäft. Die überaus zentrale Lage ist es, die Unternehmen auf Duisburg aufmerksam werden lässt. Allerdings fehlt gerade für die Gesuche mitarbeiterstarker Unternehmen ein kurzfristig verfügbares, großflächiges Angebot. "Ab 5.000 Quadratmetern wird´s eng", beschreibt Meurer die Herausforderung. Darüber hinaus hat auch in 2011 der harte Wettbewerb um Großansiedlungen noch einmal zugenommen; potenzielle Nutzer unterzogen die Standorte, die in die engere Auswahl kamen, immer ausgefeilteren Analysen.
Ausblick auf 2012
Die GFW Duisburg ist optimistisch, auch in 2012 wieder ein respektables Umsatzni-veau zu erreichen - und das auch diesmal wieder mit vorwiegend kleineren und mitt-leren Nutzern. Allein aufgrund der Lagegunst Duisburgs werden auch künftig weitere große Anfragen und hoffentlich dann auch Ansiedlungserfolge zu verzeichnen sein - erst recht, weil Duisburgs Standortqualitäten im Detail weiter aufgewertet werden", so Meurer. Dazu beitragen werden unter anderem die Entwicklung des Bahnhofsumfel-des - "Duisburger Freiheit" - und der Ausbau der A 59, der Duisburg und Düsseldorf noch besser als bislang mit einander verbinden wird. Schließlich gilt nach wie vor die tradierte Maklerweisheit: Lage, Lage, Lage.
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