Pressemitteilung
Hier werden Gründer groß - Gründerzentrum Duisburg
Duisburg. In die Friedenstraße 9 in Duisburg-Hochfeld zieht Leben ein. Die bisher größtenteils ungenutzte Immobilie wird ab jetzt zum Dach für Nachwuchsunternehmerinnen und -unternehmer, die von hier aus ihre ersten Schritte in die berufliche Selbstständigkeit tun. Möglich gemacht haben dies die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) sowie das small business management (sbm)-Projekt der Universität Duisburg-Essen (UDE).
Die beiden Initialpartner der Gründungsinitiative Innovation Duisburg, kurz GRIID, haben bereits in der Vergangenheit mit ihren Partnern Sparkasse Duisburg, Volks-bank Rhein-Ruhr und der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer für ein gründerfreundliches Klima am Wirtschaftsstandort Duisburg gesorgt. Beispielsweise durch intensive Know-how-Vermittlung und regelmäßige Netzwerktreffen. "Wir freuen uns, diese Willkommens-Kultur nun durch einen weiteren Baustein in Gestalt des Gründerzentrums Duisburg abzurunden", erklärt GFW-Chef Ralf Meurer. Für Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist dieses Projekt: "ein weiterer "Beleg dafür, dass Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft an einem Strang ziehen, wenn es um die Zukunftsfähigkeit Duisburgs geht." Professor Dr. Volker Breithecker, Fakultät für Betriebswirtschaftslehre an der Mercator School of Management und sbm-Projektleiter der UDE weiß um die Win-Win-Situation für alle Beteiligten: "Ist Duisburg ein gutes Pflaster für Existenzgründer, profitieren davon alle Seiten. Die Stadt erhält mehr Gewerbesteuern, die Universität wird für Studenten attraktiver, die nach Studienabschluss vor Ort eine Uniausgründung, also ein StartUp, planen und durch qualitative Ausgründungen werden Wissens-Arbeitsplätze für die Mercatorstadt generiert. Diese sind gerade für eine im Strukturwandel befindliche Region existenziell bedeutsam."
Die Vorteile des Gründerzentrums liegen auf der Hand: die Konditionen für die Anmietung der ersten beruflichen "vier Wände" sowie die Kündigungsfristen sind moderat und gründerfreundlich. Zielgruppe sind grundsätzlich alle diejenigen, die gerade in der Gründungsphase ihres Unternehmens sind und nun Raum brauchen, um ihre Selbstständigkeit auszuleben. Raum, um sich zu entfalten, Kunden zu empfangen und zu gewinnen, Verträge zu schließen, sich und ihr Portfolio zu präsentieren und Kooperationen auszuloten. Kurz: 16 bis 30 Quadratmeter, um sich für die erste Zeit adäquat aufzustellen.
Die Immobilie soll allerdings nicht zum dauerhaften Anker der Jungunternehmerinnen und -unternehmer werden. "Im Idealfall bleiben die Akteure hier rund ein bis zwei Jahre. In dieser Zeit stehen wir ihnen mit Rat und Tat zur Seite", erklärt GFW-Projektmanager Andrée Schäfer, der gemeinsam mit Angel Alava-Pons Existenzgründer bei der Duisburger Wirtschaftsförderung berät. "Wir verhelfen den Selbstständigen zu einem gelungenen Start; wer diesen mit Bravour gemeistert hat, der kann dem Wettbewerb standhalten - und das auch anderenorts innerhalb unserer Stadt", so GFW-Projektmanager Alava-Pons.
Das Gründerzentrum Duisburg gibt den ersten Anschub und ist somit ein "berufliches Zuhause auf Zeit".
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