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Büromarkt in Duisburg

Duisburger Büroflächenumsatz

Kontinuität und Nachhaltigkeit statt Spekulation
Bürohaus Looper im Innenhafen Duisburg, Quelle: Kölbl Kruse GmbH
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Looper im Innenhafen Duisburg

Im ersten Halbjahr 2011 verzeichnete die GFW Duisburg Abschlüsse von insgesamt über 32.000 m². Dokumentiert sind knapp 60 bedeutende Verträge. Für das zweite Halbjahr zeichnet sich ein ähnlich hoher Umfang ab, insbesondere im letzten Quartal wurden viele Verhandlungen zu einem Abschluss gebracht. Berücksichtigung finden dabei auch Neubau- und Umbau-Aktivitäten von Eigennutzern. Die GFW Duisburg arbeitet bei der Erhebung der Büromarktdaten eng mit allen lokalen Eigentümern, Verwaltern und Maklern zusammen, um jeden relevanten Abschluss zu erfassen. Die Jahresabschlusszahlen 2011 legen wir im Januar 2012 vor.

Zum Vergleich: Rund 62.000 m² Büroflächen hatten im gesamten Jahr 2010 neue Nutzer gefunden. Das Geschehen wurde dabei geprägt von kleinen und mittleren Abschlüssen. Die beliebtesten Bürostandorte in Duisburg liegen aktuell nach wie vor im Innenhafen und in der City, allerdings liegen 2011 die bisher größten Einzeltransaktionen in Ruhrort (3.000 m²) und Rheinhausen (4.200 m²). Zahlreiche Projekte sind in der Pipeline. Damit stehen die Chancen gut, dass Ende 2011 an allen Standorten in Duisburg reger Umsatz bilanziert werden kann.

Wasserlage am Innenhafen: H2Office
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Wasserlage am Innenhafen: H2Office

Dynamische Neubautätigkeit

Der Büromarkt in Duisburg ist in den letzten 15 Jahren insgesamt deutlich breiter geworden. 2004 konnte mit rund 56.000 m² ein neuer Fertigstellungs-Rekord aufgestellt werden, in den folgenden Jahren wurden jeweils zwischen 11.000 und 32.000 m² neuer Büroflächen bezugsreif. 2010 wurden rund 30.000 m² neue Bürofläche übergeben, darunter der 9.600 m² große GEBAG-Neubau für die ARGE auf der Friedrich-Wilhelm-Straße und der zweite Bauabschnitt des H2Office im Innenhafen mit 10.500 m².

Business Office Ruhrort
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Business Office Ruhrort

Leerstand bleibt sehr gering

Obwohl neue Bürohäuser bezugsfertig wurden und 2010 zwei größere Objekte übergeben werden, ist der Markt für großflächige Büros relativ eng. Der Leerstand ist im Jahr 2010 unter das Niveau von 2009 gesunken, da zahlreiche Vakanzen vermietet werden konnten. Die Angebotsreserve beläuft sich auf knapp 60.000 m², einschließlich bekannter Untervermietungsangebote und Kleinstflächen. Das sind bezogen auf den gesamten Büroflächenbestand in Duisburg nur knapp drei Prozent. Ein Teil der Angebotsreserve entfällt auf Flächen, die eine nicht mehr ganz zeit- und bedarfsgerechte Aufteilung, Ausstattung und Lage aufweisen. Sie finden daher erheblich schwerer neue Nutzer.

Ausblick auf 2012

Duisburg wird auch künftig weitere Ansiedlungserfolge verzeichnen können - erst recht, weil mit wichtigen Baumaßnahmen bereits begonnen wurde. Die Aufwertung des Bahnhofs und die ab 2011 bis nach Düsseldorf durchgängige Autobahn A 59 schaffen Nutzungs-Qualitäten, von denen gerade der Büromarkt dauerhaft profitieren dürfte. Insofern ist die Duisburger Wirtschaftsförderung optimistisch, dass das Vermietungsniveau der beiden vorangegangenen Jahre auch künftig wieder erreicht werden kann.


Ihr Ansprechpartner:

Christian Felix Hendel

Christian Felix Hendel
T.: +49 (0)203 3639-366


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