Wirtschaftsstandort

Die „Stadt Montan“ hat kräftig an sich gearbeitet. Zwar gelten die Stahlindustrie und die Material- und Werkstofftechnologie weiterhin als wirtschaftlich traditionelles Standbein, doch sind sie heute mehr denn je hoch technologisiert.

Abseits der Stahlindustrie sind weitere wirtschaftliche Standbeine zu nennen. An erster Stelle steht die Logistik in Duisburg. Sehr an Bedeutung gewonnen haben in den letzten Jahren auch die Informations-, Kommunikations- und Mikrotechnologie. Gleiches gilt für personenbezogene Dienstleistungen, Städtetourismus sowie Umwelt- und Energietechnik. Sie runden das Feld der Branchenschwerpunkte ab, die in Duisburg auf- und ausgebaut werden und tragen zu einer jährlichen Bruttowertschöpfung von circa 15 Milliarden Euro bei. Rund 70 Prozent aller Arbeitsplätze in Duisburg befinden sich heute im Dienstleistungssektor – ein wichtiges Kennzeichen dafür, dass der Strukturwandel in den letzten Jahrzehnten weit vorangebracht wurde. Auch der Ausbau der Universität-Duisburg-Essen, darunter zahlreiche Studierende mit internationalem Hintergrund, gibt beredt Zeugnis davon. 

Darüber hinaus ist die Mercatorstadt mittlerweile zu einem beachtlichen Bürostandort avanciert. Alleinstellungsmerkmale sind das moderate Mietpreisniveau und attraktive Konditionen für den Erwerb von Immobilien. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die ambitionierten Immobilien-Preise, die im Düsseldorfer Umland aufgerufen werden.

Mit Hochdruck arbeiten Stadt, Universität und Wirtschaft im Schulterschluss daran, Duisburg als Wohn- und Wirtschaftsstandort für Unternehmen und damit auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Young Professionals und Familien noch attraktiver zu machen. Menschen jeden Alters sollen sich hier wohl fühlen. So hat die Stadt die Ärmel hochgekrempelt, um eine zeitnahe U3-Betreuung gewährleisten zu können. Hinzu kommen engagierte internationale Player, unter anderen Siemens, die mit Projekten wie beispielsweise Betriebs-Kindergärten proaktiv dafür sorgen, dass aus stillen Reserven am Arbeitsmarkt aktive Fach- und Führungskräfte werden können, die Familie und Beruf mit einander in Einklang bringen. Private internationale Schulen in Duisburg und Umgebung runden das Bildungsangebot ab. Diese Beispiele belegen, dass Duisburg bestmöglich die Weichen stellt, um den Herausforderungen der demografischen Entwicklung gerecht zu werden. Neue Unternehmensansiedlungen in Duisburg helfen mittelfristig ebenfalls dabei.

Viele Konzerne sind dazu übergegangen, Tochterunternehmen nicht mehr dezentral zu verorten, sondern die Geschäftsaktivitäten zu bündeln. Das hat zur Folge, dass immer mehr Unternehmen ihr Augenmerk darauf richten, welche Standorte für die begehrten Fachkräfte am besten zu erreichen sind. In punkto Einzugsgebiet hat Duisburg ein Ass im Ärmel. (siehe Lage & Verkehr)

In Duisburg sind eine Reihe internationaler Player von Weltruf „zu Hause“. Dazu gehören ThyssenKrupp Steel Europe AG, Franz Haniel & Cie., Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe GmbH, die RheinfelsQuellen H. Hövelmann GmbH & Co. KG mit ihrer international beliebten Brause Sinalco sowie KROHNE Messtechnik GmbH. Um nur einige zu nennen.

Der Duisburger Hafen, größter Binnenhafen Europas, ist einer der größten Arbeitgeber und „Tor“ zur Welt. Und der Innenhafen Duisburg gehört zu den erfolgreichsten Infrastrukturprojekten im Revier. Beispielsweise ist er Ausgangspunkt für Duisburgs gute Büromarktentwicklung. Hier hat sich gezeigt, dass hochwertige Bürobauten internationaler Architekten nachgefragt werden. An dieser Erfolgsgeschichte wird nun mit starken Partnern am Hauptbahnhof und an anderen Stellen im Stadtgebiet angeknüpft. 

Starker Partner kann Duisburg sich nicht nur im Inland wähnen; international besteht eine überaus gute außenwirtschaftliche Zusammenarbeit mit ökonomisch prosperierenden Ländern wie China, Russland und der Türkei. Duisburgs aktiv gelebte Städtefreundschaft zu Wuhan, Perm und Gaziantep hat schon zu zahlreichen erfolgreichen Kooperationen zwischen Unternehmen geführt. Ein reger Austausch und auf Nachhaltigkeit bedachte Interaktionen machen dies möglich. Duisburg ist offen für weitere außenwirtschaftliche Kooperationspartner und freut sich auf interessante Begegnungen mit Unternehmerinnen und Unternehmern aus aller Welt.

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH

Düsseldorfer Straße 42
47051 Duisburg
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