Diversifizierung der Wirtschaft nimmt in Duisburg durch anhaltenden Strukturwandel Fahrt auf

GFW Duisburg stellt sich mit passgenauen Beratungsdienstleistungen auf erweiterte Zielgruppen ein

20.03.2019 Duisburg. „Die Diversifizierung der hiesigen Wirtschaft nimmt durch den anhaltenden Strukturwandel in Duisburg an Fahrt auf. Dies ist eine der Botschaften, die sich aus den aktuellen Zahlen des Wirtschaftsberichts Ruhr 2018, der jüngst durch die Business Metropole Ruhr veröffentlicht wurde, ableiten lässt. Das zeigt, dass wir schon viel geschafft haben und der Weg richtig ist, den wir eingeschlagen haben“, bekräftigt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. 

In Duisburg waren im vergangenen Jahr rund 173.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr ist diese Zahl um 2.798 gestiegen. „Das macht ein Plus von 1,6 Prozent und ist für die Duisburger Wirtschaft ein gutes Signal. Denn solche Jobs sind im Hinblick auf die Erwerbsbiographie von Bedeutung, beugen sie doch Altersarmut und damit Drittalimentation vor“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg). Auch ein Blick auf die Zukunftsbranchen „Gesundheit“, „Bauen und Wohnen“ sowie „Mobilität“ ist aufschlussreich. In diesen Segmenten stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt um 2.303. Vorreiter war hier der Bereich der Gesundheit mit 976 neuen Arbeitsplätzen, gefolgt von dem Leitmarkt „Mobilität“ mit 773 Arbeitsplätzen. Platz 3 belegt der Bereich „Urbanes Bauen und Wohnen“ mit 554 neuen Arbeitsplätzen. „Das zeigt, dass wir die Beratungsleistungen und Netzwerktreffen der GFW Duisburg bedarfsorientiert ausgebaut haben, fand hier doch unlängst der erste Branchengipfel der Sozialwirtschaft statt, der im Herbst dieses Jahres fortgesetzt wird“, betont Meurer.

 

Bedeutsam ist auch der Blick auf den Zuwachs der digitalen Kommunikation: 192 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr machen ein Plus von 6,3 Prozent im Vergleich zu den Zahlen aus 2017 aus. „Bezogen auf den Beschäftigtenanteil an der Gesamtwirtschaft Duisburgs ist dieser noch ausbaufähig, zeigt aber, wohin die Entwicklung geht“, erklärt Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mit-Geschäftsführer der GFW Duisburg, „deshalb fokussieren wir unsere Aktivitäten bei der Begleitung von technologieorientierten Start-ups und bieten hier auch gänzlich neue Unterstützungsmöglichkeiten an: von der Suche und Vernetzung mit Business Angels, also Geldgebern, bis hin zu „Hackathons“, das heißt kollaborativen Soft- und Hardwareentwicklungsveranstaltungen. 

Mit annährend 46.000 Beschäftigten am Wirtschaftsstandort „Duisburg“ spiegelt sich die ökonomische Bedeutung des historisch gewachsenen Bereichs „Industrieller Kern und Unternehmerische Dienste“ wider. Unter letztgenannten Oberbegriff fallen Teilmärkte wie „Maschinen und Prozesse“ sowie „Werkstoffe und Materialien“ – kurzum: auch die „Industrie 4.0“. „Der ‚Industrielle Kern‘ einer Stadt wie Duisburg, bezogen auf die Gesamtwirtschaft, liegt damit weit über dem Durchschnitt – sowohl dem des Bundes als auch der Metropole Ruhr. „Das ist ein Abbild der Wurzeln Duisburgs. Hier kommen wir her. Damit hat die vielfach zitierte „Stadt Montan“ noch immer eine Berechtigung, wenn auch nicht in dieser Ausschließlichkeit wie in früheren Jahren“, bringt es Haack auf den Punkt und ist sich sicher: „Es ist eine gute Basis, dass in Duisburg die klassischen Industriezweige stark beheimatet sind. Diese können sich durch die gezielte Kooperation mit neuen Start-ups zukunftsfähig wandeln. In Duisburg kann Neues auf Basis eines soliden Fundaments weiterentwickelt werden. Und genau das ist der Motor für einen nachhaltigen Strukturwandel.“ 

Detaillierte Informationen zum Wirtschaftsbericht Ruhr finden Sie auch auf: https://business.metropoleruhr.de/wirtschaftsberichtruhr

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