Zweites Start-up Grind Duisburg-Meeting mit Wolfgang Gröting

Leiter des Fraunhofer inHaus-Zentrums im Gespräch mit Gründungswilligen

20.01.2020

Duisburg. Zum zweiten Treffen des „Start-up Grind Duisburg“, das aus der von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) und dem Fraunhofer inHaus-Zentrum erfolgreich veranstalteten Techstars Startup Weekend hervorgegangen ist, fand sich eine überaus interessierte Zuhörerschaft ein. In entspannter Atmosphäre kam Initiator Ranjan Jinka Ramakrishna, Chapter Direktor und Moderator des Start-up GRIND Duisburg, nach der Begrüßung sogleich ins Gespräch mit Wolfgang Gröting, Leiter des Fraunhofer inHaus-Zentrums. Dieser gab nicht nur Einblick in seinen beruflichen Werdegang, sondern untermauerte zugleich die Wichtigkeit einer guten Work Life-Balance auch im Hinblick auf eine hohe berufliche Leistungsfähigkeit. Den potenziellen Gründern riet er bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee „einfach mal rauszukommen aus der eigenen Komfortzone.“

Gröting, ebenso wie sein Zwillingsbruder Ingenieur für Elektrotechnik, kann auf Stationen im In- wie Ausland in der Informations- und Kommunikationstechnologie, beispielsweise bei Philips in den Niederlanden sowie in Wales, zurückblicken. Mit einer Japanerin verheiratet, radelt der zweifache Familienvater und Kosmopolit seit zwei Jahren umweltbewusst von Oberhausen in seine Wirkungsstätte am Forsthausweg. Der 49-Jährige ging im Anschluss des Interviews mit Ramakrishna auch auf die Fragen der Anwesenden ein. Doch zuvor beleuchtete er die Arbeit des Fraunhofer inHaus-Zentrums, das sich grundsätzlich als Schnittstelle zwischen Forschung und Entwicklung versteht. Seit einem Jahr hat er dort ein einen Knotenpunkt für den Bereich „connected Health care“ (Gesundheitswesen) etabliert; rund 20 Start-ups, viele davon aus den Niederlanden, beschäftigten sich dort mit dem Geschäftsmodellen rund um die Therapie von demenziell Erkrankten. So gibt es ein Unternehmen, das Filme entwickelt und produziert, die speziell auf die Bedarfe demenziell erkrankter Menschen zugeschnitten sind und ein weiteres, welches einen so genannten Therapieball entwickelt hat. Zuhörer mit Geschäftsmodell im Bereich „Elektrotechnik“ und/oder „Health Care“ ermunterte er, sich direkt an ihn zu wenden, da das Fraunhofer inHaus-Zentrum eine prädestinierte Anlaufstelle dafür ist.

Das Netzwerktreffen fand in englischer Sprache statt, da die Zuhörerinnen und Zuhörer international waren. Gröting warb auch hier für einen Abbau der Hemmschwellen: „Viele Europäer, insbesondere Deutsche, scheuen sich immer davor Englisch zu sprechen und unterschätzten regelmäßig ihre Fremdsprachenkompetenz. Gerade wenn man in interdisziplinären Teams im naturwissenschaftlichen Bereich arbeitet, ist die englische Sprache aber oftmals eine zielführende Klammer und am praktikabelsten, um miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Projekte anzugehen.

Über das Start-up Grind Duisburg: Ende November 2019 fand das erste Start-up Grind Duisburg statt. Ähnliche Formate gibt es auch in Aachen, Düsseldorf und Köln – insgesamt in über 600 Städten und rund 125 Ländern. Das weltumspannende Netzwerk wurde bei Google in Palo Alto in Kalifornien von Derek Andersen ins Leben gerufen. Dieser Ideen folgen weltweit immer mehr, die sich gegenseitig inspirieren, verbinden und voneinander lernen wollen, wenn´s um Fragen der beruflichen Selbstständigkeit geht.

Das nächste Netzwerktreffen wird voraussichtlich Mitte Februar stattfinden. Der genaue Termin wird in Kürze unter www.gfw-duisburg.de bekannt gegeben. Die Teilnahmekosten, die auch an der Abendkasse bezahlt werden können, betragen fünf Euro. Getränke sind inbegriffen.

Ranjan Jinka Ramakrishna, Direktor und Moderator des Start-up Grind Duisburg, mit Gesprächspartner Wolfgang Gröting, Leiter des Fraunhofer inHaus-Zentrums für
mikroelektronische Schaltungen und Systeme. Urheber: Andree Schäfer,
Nutzungsrechte: GFW Duisburg

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