Update Überbrückungshilfe III/Neustarthilfe

Solo-Selbstständige können ab sofort die „Neustarthilfe“ beantragen!!

Viele Solo-Selbstständige, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen aber nur geringe Fixkosten vorzuweisen haben, können aus der Neustarthilfe max. 7.500 Euro erhalten. Die genaue Höhe dieses Liquiditätsvorschusses wird dann anhand einer Endabrechnung ab Juli 2021 ermittelt.

Anträge sind direkt über die Antragsplattform: https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/auth/realms/soloselbstaendig/protocol/openid-connect/auth?response_type=code&client_id=antrag-component&redirect_uri=https%3A%2F%2Fdirektantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de%2Fantrag%2Fsso%2Flogin&state=d44771e9-4d2b-444d-bb53-9c8cc1d5a2c0&login=true&scope=openid zu stellen.

Für die Anmeldung zum Direktantrag wird ein ELSTER Zertifikat https://www.elster.de/eportal/registrierung-auswahl/hinweis2 benötigt.

Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte den Seiten der Bundesministerien: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/neustarthilfe.html

Quelle:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Neustarthilfe/neustarthilfe.html

 

Update Überbrückungshilfe III

Ab sofort können Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro, Soloselbständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen die Überbrückungshilfe III beantragen.

Voraussetzung hierfür sind Umsatzeinbußen von mindesten 30% zwischen November 2020 und Juni 2021. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen). Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, etc.). über die bundesweit einheitliche Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Weitere Infos unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/ueberb%C3%BCber%20die%20bundesweit%20einheitliche%20Plattform%20www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.derueckungshilfe-iii.html

Update Überbrückungshilfe II

Update Überbrückungshilfe II

Durch eine Erweiterung des EU-Beihilferahmens können jetzt auch dann KMUs die Überbrückungshilfe II erhalten, wenn sie keine Verluste aufweisen. Dies gilt für Unternehmen, die die Überbrückungshilfe II bis max. 1,8 Mio Euro beantragen möchten. Das gleiche gilt für Unternehmen, die auch die Überbrückungshilfe I, November- oder Dezemberhilfe beantragt haben. Diese Hilfen dürfen zusammen nur max. 1,8 Mio Euro betragen.

Für Unternehmen, die mehr als 1,8 Mio Euro beantragen, bleibt es dabei, dass Verluste nachgewiesen werden müssen. Für diese Unternehmen bleibt die „Bundesregelung Fixkostenregelung 2020“ bestehen.

Näheres hierzu unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/02/20210202-erweiterter-eu-hilferahmen-schafft-zusaetzliche-flexibilitaet-bei-ueberbrueckungshilfe-II.html

Schaubilder zu den verschiedenen Hilfsprogrammen (zum Vergrößern bitte anklicken)

Novemberhilfe - Dezemberhilfe

Die Außerordentliche Wirtschaftshilfe – auch November- Dezember genannt - richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die aufgrund des Beschlusses von Bund und Ländern vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen müssen. Ebenfalls antragsberechtigt sind indirekt und über Dritte betroffene Unternehmen.

Mit der November-/Dezemberhilfe werden Zuschüsse pro Woche der Schließung in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November/Dezember 2019 gewährt. Bei der November-/Dezemberhilfe werden auch Unternehmen berücksichtigt, die mit einem flexiblen Geschäftsmodell trotz Schließungsanordnung im November/Dezember Umsätze erzielen. Hierzu zählen z.B. Gaststätten mit Außer-Haus-Verkauf. Soloselbständige, z.B. Künstler haben ein Wahlrecht: sie können alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen. Die Antragstellung ist elektronisch durch Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüferinnen und Buchprüfer oder Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte über die bekannte Überbrückungshilfe-Plattform möglich (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de).

Anträge können bis 31.03.2021 gestellt werden.

Für Soloselbstständige ist das Verfahren noch einfacher: Bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro können sie den Antrag direkt stellen unter Nutzung ihres von der Steuererklärung bekannten ELSTER-Zertifikats zur Authentifizierung.

 

Überbrückungshilfe II

Die Überbrückungshilfe II bietet eine Unterstützung für KMU, Selbständige sowie gemeinnützige Organisationen deren Umsätze Corona bedingt eingebrochen sind.

Die Überbrückungshilfe II kann maximal für vier Monate (September, Oktober, November, Dezember 2020) beantragt werden. Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate September, Oktober, November, Dezember 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten.

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Soloselbständige, die mindestens eines der folgenden beiden Kriterien erfüllen:

  • Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten .
  • Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Förderhöhe - maximal 50.000 Euro pro Monat - bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate September, Oktober, November und Dezember 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Vorjahr.

  • 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent
  • 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent

Bei Unternehmen, die zwischen dem 1. September 2019 und dem 31. Oktober 2019 gegründet worden sind, sind die Monate November 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen. Liegt der Umsatzeinbruch in einem Fördermonat bei weniger als 30 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat, entfällt die Überbrückungshilfe II für den jeweiligen Fördermonat.

Da viele Freiberufler und Soloselbständige durch das Raster fallen würden, hat das Land NRW die Überbrückungshilfe Plus ergänzend aufgelegt. Es handelt sich dabei um einen fiktiven Unternehmerlohn. Die Antragsteller erhalten, sofern Sie die Antragsvoraussetzungen der 2. Phase Überbrückungshilfe des Bundes erfüllen, eine zusätzliche Förderung i. H. v. 1.000 Euro pro Monat für maximal vier Monate im Zeitraum September bis Dezember 2020 (maximal 4.000 Euro) aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Antragstellung kann bis zum 31.01.2021ausschließlich durch einen vom Antragsteller beauftragten prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt) erfolgen

Überbrückungshilfe III, inklusive Neustarthilfe

Die bis zum 31.12.2020 auslaufende Überbrückungshilfe II wird bis Ende Juni 2021 als verbesserte Überbrückungshilfe III fortgeführt werden.

Antragsberechtigt sind dann auch Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Mio. Euro. Die Förderhöhe wurde auf 1,5 Mio. Euro aufgestockt. Förderfähig sind hier die Fixkosten, wie Miete/Pacht, Finanzierungskosten, Abschreibungen bis zu 50% sowie weitere laufende betriebliche Fixkosten. Voraussetzung sind Corona-bedingte Umsatzeinbrüche von mindestens 30 Prozent in jedem Monat, für den der Fixkostenzuschuss beantragt wird. Maßgeblich für den Vergleich ist der jeweilige Vorjahresmonat. Für Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 30. April 2020 gegründet wurden, gelten besondere Vorschriften. Unternehmen, die November- und/ oder Dezemberhilfe erhalten, sind für diese Monate nicht antragsberechtigt.

 

Erstattet werden:

  • bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
  • bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei 50 Prozent bis 70 Prozent Umsatzeinbruch
  • bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei mindestens 30 Prozent Umsatzeinbruch
    (Umsatzeinbruch jeweils im Vergleich zum Vergleichsmonat des Jahres 2019).

 

Gefördert werden jetzt auch Unternehmen, die darüber hinaus im Jahre 2021 weiter geschlossen bleiben und indirekt betroffene Unternehmen, die im neuen Jahr erhebliche Umsatzeinbrüche zu verzeichnen haben. Beschlossen sind auch branchenspezifische Fixkostenregelungen, z.B. für die Reise- oder auch die Veranstaltungsbranche.

Die besondere Situation der Soloselbstständigen wird besser berücksichtigt. Hierzu ist die Neustarthilfe für Soloselbstständige angedacht. Bislang konnten Soloselbstständige, die keine Fixkosten aus dem Kostenkatalog geltend machen können, keine Überbrückungshilfe beantragen. Dennoch sind viele von den Kontaktbeschränkungen betroffen. Die Neustarthilfe sieht einen einmaligen Zuschuss von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum (bis zu 7.500 Euro) für diejenigen Soloselbstständigen vor, deren Umsatz während der siebenmonatigen Laufzeit -  Dezember 2020 bis Juni 2021 - stark zurückgegangen ist. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet.

Die Antragstellung für die Neustarthilfe kann noch nicht erfolgen.

Sonderfonds Kultur

Für 2021 wird ein Sonderfonds für die Kulturbranche erarbeitet. So sollen hybride Kulturveranstaltungen unterstützt werden. Veranstaltungen, die 2021 Corona bedingt abgesagt werden müssen könnten durch eine Ausfallsicherung gefördert werden.

Der Sonderfonds wird das im Rahmen des Konjunkturpakets aufgelegte Programm NEUSTART KULTUR ergänzen, mit dem bereits eine Milliarde Euro für den Kulturbereich zur Verfügung gestellt wurde.

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH

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